Hofladen Kühnle
Spargel, Kürbisse und Miscanthus aus eigenem Anbau

Miscanthus sinensis x gigantheus

Chinaschilf oder Elefantengras ist eine besonders schnell- und hochwüchsige Grasart bis zu 4 m Höhe, die in kurzer Zeit große Mengen an Biomasse bildet.

Miscanthus - die absolute Nr. 1 beim Umweltschutz

2,23 kg Miscanthus-Häckselgut (oder Briketts/Pellets) ersetzen 1l Heizöl leicht und verbrennen CO2- neutral. Dies ist deshalb besonders wichtig, da CO2 als einer der Hauptverursacher des Treibhauseffekts gilt. CO2- neutrales Heizen mit Miscanthus bedeutet, dass nur die Menge an CO2 freigegeben wird, die das Chinaschilf während seines Wachstums in der letzten Vegetationsperiode aufgenommen hat.

Nachwachsende Rohstoffe

Für Ihre Heizung mit Miscanthus-Häckselgut oder –Pellets muss kein Baum extra gefällt werden. Ihr gesamtes Heizmaterial ist in der letzten Vegetationsperiode auf speziell zu diesem Zweck gepflanzten, biologisch bewirtschafteten Beständen gewachsen. Auch eine Verbrennung von Holz-Hackgut (aus Restholz der Forst- und Sägewerksindustrie) oder Holz-Pellets (aus Hobel- und Sägespänen) ist möglich.  In Duetschland ist es schwierig eine Genehmigung für eine Miscanthus-Heizung zu bekommen. Auf Grund im niedrigerer Emisionswerte welche dei Abgase einer Heizung erzeugen dürfen, sind zusätzliche Filter erforderlich. Ob der Kaminkehererr danach die Heizung in Betrieb gehen lässt ist aber ermessens Sache der jeweiligen Bezirks-Schornsteinfegers. Auch kann ein Nachbar gegen diede Heizart Einspruch einlegen. Bitte Informieren Sie sich daher vorab.

Komfort

Aufwendiges Heizen mit Holz gehört der Vergangenheit an. Sie stellen nur die gewünschte Raumwärme ein. Die elektronische Steuerung einer Miscanthus-Häckselgut- oder Pelletsheizung sorgt dafür, dass Sie es behaglich warm haben. Das Befüllen des Lagerraumes erfolgt im besten Fall nur einmal bis zweimal im Jahr.


Miscanthus – die bequeme (und billige) Wärmequelle der Zukunft
In den vergangenen zehn Jahren wurde die Technik des Heizens mit nachwachsenden Rohstoffen entscheidend verbessert. Heute bieten Industrie und Gewerbe Heizungen auf Basis nachwachsender Rohstoffe für alle Konsumentenwünsche an. Brennstoffe aus der Energiepflanze Miscanthus in großen Mengen vorhanden, erneuert sich stets im Kreislauf der Natur und verbrennt CO2–neutral. Heizungen auf Basis nachwachsender Rohstoffe stehen in punkto Komfort und Bedienungsfreundlichkeit den Heizungen mit fossilen Energieträgern um nichts nach.

Anbau




Die Rhizomen werden im Frühjahr mit der Umgebauten Kartoffelsetzmaschine gepflanzt.


Die Pflanzen werden in einem Abstand von 1 m gesetzt.

 




Weiter Pflege 

  • Miscanthus ist sehr genügsam und benötig wenig Pflege.
  • Im ersten Jahr ist nur Unkraut Bekämpfung an geraten.
  • Im zweiten Jahr wird zu erst die Pflanzung abgemulcht.
  • Danach wird eine Düngung mit je 30 – 50 kg Stick- stoff, 30 – 50 kg Phosphat und 50 – 100 kg Kali pro ha ausgebracht.
  • Die Erste Ernte wird wieder im Frühling des dritten Anbaujahres durch geführt.

Kohlendioxidbilanz

Der Ertrag einer Anbaufläche von einem Hektar liefert den Energieinhalt von 6.000 bis 8.000 Litern Heizöl (zum Vergleich: 1ha Raps = ca. 2.000 l Heizöl).

Im Gegensatz zu anderen Biomasseträgern erfolgt die Festlegung von Luft-CO2 innerhalb kürzester Zeit, ist also klimaneutral auch im Falle einer Freisetzung im darauf folgenden Winter (nächste Heizperiode). Im Gegensatz war selbst das in Holz festgelegte Luft-CO2 in der Regel ca. 50 Jahre dem Stoffkreislauf entzogen.

Der Anbau und die Vermarktung von Miscanthus bietet sich vor allem auf regionaler Ebene an, dadurch kann eine weitere Klimabelastung durch weite Transportwege vermieden werden.

Weitere Verwendungszwecke

  • In der Papier-und Zellstoffindustrie als Holzersatz.
  • Im Landschaftsbau als Wind-  und Sichtschutz.
  • Ersatz von Rindenmulch im Gartenbereich, Uferbefestigungen
  • Als Einstreu in der Tierhaltung
  • Außerdem können aus Miscanthus ökologische Baumaterialien, organischer Dünger, Blumentöpfe und Druckgussteile (Automobilindustrie) Ölbindemittel, Spanplattenindustrie Bodenaufbereiter und vieles mehr hergestellt werden.

Da die Rohstoffpreise gerade in der holzverarbeitenden Industrie in letzter Zeit stark angestiegen sind und trotzdem Rohstoffe fehlen besteht dort ein hoher Bedarf an Faserpflanz

Weitere Effekte im Naturschutz


Da Miscanthus eine hohen und dichten Bewuchs bildet und nur im März/April einmalig geerntet wird, ist ein fast ganzjähriger, idealer Zufluchtsort sowohl für Wildtiere (Rehe usw.) als auch für Vögel und Insekten geboten.

Einen Vergleich der Wilddeckung verschiedener Kulturpflanzen
sehen Sie auf dem Bild: Die Artenanzahl pro untersuchtem Bestand (1ha).


 

Das 2. Jahr

Nach dem ersten Winter wird das Elefantengras abgemulcht. Bevor die Pflanzen wieder austreiben wird die Fläche gegen Unkraut behandelt und es wird gedüngt. Dies erfolgt durch Ausbringung von Gülle. Bald darauf beginnen die Wurzeln auszutreiben.



Impressionen eines Jahres


 

 

Misanthus häckseln 2014



Herbst 2014                        

Der erste Test Miscanthusbriketts selber herzustellen!

 

 Bis


Auf Grund des hohen Energie- und Zeitaufwandes, sowie der noch nicht zufriedenstellenden Form der Briketts haben wir vorerst beschlossen keine Briketts herzustellen.


Zur Zeit vermarkten wir unser Miscanthus komplett als Pferde-Einstreu.




Bis  einschließlich 2016 ging unsere Miscanthus-Ernte zu großen Teilen an den Reiterhof Köppen in Offenthal. Familie Köppen betreibt seit ein paar Jahre eine Heizung mit Miscanthus.

In diesem Jahr (2017) geht das Häckselgut als Einstreu für Pferde nach Groß-Umstadt zu Isabell Heller!

2018: Inzwischen vermarkten wir unser Miscanthus komplett als Pferde- und Kleintier-Einstreu! 


In naher Zukunft werden auch wir unser Haus mit MIscanthus beheizen. Über die dann folgenden Umbauten werden wir Sie hier auf dem laufenden halten!

Dieses Projekt ist gescheitert!

Nach Jahren der Planung mussten wir den Wunsch nach einer Heizung mit Miscanthus begraben. Nach dem uns verschiedene Bau-Unternehmer immer wieder vertrösteten, als es um den Bau eines Bunkers für die Lagerung des Häckselgutes ging. (Erst der 4 Bau-Unternehmer sagt uns bereits bei der 1.! Begehung unseres Grundstückes, daß das Vorhaben Unsummen verschliegen würde.) Nach dieser Nachricht hieß es erstmal Umdenken. Als eine ander Stelle für den Bunker gefunden wurde, mußte die Zuführung des Brennmaterials zum Brennraum neu geplant werden. Dies führte dazu, dass der Heizungsumbau sich stark verteuern würde. Ausserdem machte die Senkung der Emisionswerte und die Frage würde der Kreis Offenbach und der zuständige Bezirks-Schornsteinfeger die Heizung genehmigen das ganze Projekt für uns sehr fraglich. Deshalb haben wir uns entschieden das Projekt zu stoppen.

Wir haben uns nun für eine Pellets-Heizung mit Solar-Unterstüzung entschieden!